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Die Perserkatze war schon früher die Königsrasse unter den Katzen. Und wird es, wenn es nach mir geht, hoffentlich  auch immer bleiben. Sie stellt ein wunderschönes Bild dar wenn Sie gesund und in gepflegter Erscheinung vor uns steht!

Seit ein paar Jahren gibt es leider immer wieder Züchter die ihre  wunderschöne Zucht aufgeben.  Warum?

Es gibt/gab unseriösere Züchter die gegen den Standartperser der FIFe handeln/handelten und damit ein wunderbares  Lebewesen so in Verruf gebracht haben. So entstand/entsteht der „schlechte Ruf“ der Perserkatze und kann einem eine verantwortungsvolle Zucht sehr erschweren..

Oberstes Ziel eines guten Züchters  (  Halter ) sollte es sein, seine Lieblingsrasse in bestmöglichem Licht darzustellen und zu züchten und nicht andere Rassen zu diskriminieren. Ein guter Züchter ist einer, der den finanziellen Aspekt seiner Zucht hinter das Wohlbefinden seiner „Produkte“ stellt. Er sollte nicht von Ware sondern von einem Lebewesen sprechen welches es  verdient ein Leben in Würde und Wohlbehagen zu führen.

Was kann man gegen diese Vorurteile tun? Meiner Meinung nach sehr viel verantwortungsbewusster und fairer Züchten und vor allem Tierfreunden/ Interessenten die eigene Zuchtstätte vorstellen, an Ausstellungen die Besucher aufklären und nicht aus Neid gegen einander antreten weil er / ich die bessere Bewertung erhalten habe!

Die Preise der Perserkatzen wurden ab den 80er Jahren durch Wildzüchter, Züchter auch oft überrissen hoch angesetzt und von Käufern leider auch bezahlt. Dass dabei auch Nicht-Rassen-konforme und krankheitsanfällige Tiere angeboten wurden, hat unserem Ruf sicherlich nicht gedient.

Ein weiteres Problem der sinkenden Nachfrage nach Perserkatzen sehe ich darin, dass die Leute heute alles immer sofort haben wollen. Man sieht ein herziges Kätzchen, möchte ein solches und wenn der seriöse Züchter keines anbieten kann, greift man halt da zu wo ein Angebot da ist.  Dass dabei vielleicht die Gesundheit und die Regeln der sorgfältigen Zucht ausser Acht gelassen wurden, interessiert im Moment nicht und die Folgen danach führen dann zu einem schlechten Gesamtbild.

Ausserdem stelle ich immer wieder fest, dass „Neu“-Interessenten keine realen Vorstellungen vom Zeitaufwand der Fellpflege für eine Perser-Langhaar-Katze haben. Wenn Sie dann vom Züchter ausführlich über diese Bedürfnisse aufgeklärt werden, sehen sie (Gott sei Dank) davon ab und suchen sich ein pflegeleichteres Tier.

Vielleicht kommt noch dazu, dass leider heute auch Tiere  oft ein Modeartikel sind. Genau wie Autos, ein Kleidungs- oder Möbelstück sind Hunde und Katzen etwas, was vielen Leuten das Gefühl gibt dazu zu gehören, wenn Sie auch mit Ihrem Tieren im Trend liegen.

Dies ist ein Trend dem wir uns leider beugen müssen, aber ich bin überzeugt, dass die Rasse der Perserkatze, genau so wie alle seriösen Züchtungen von anderen Rassen, überleben werden.

Meine Aufgabe als Züchter ist es, dies nach bestem Wissen und Gewissen zu tun.

Es ist nicht leicht für den Laien/Interessenten abzuschätzen wer, was, wo richtig macht! Wer sich 100%  auf der richtigen Seite bewegen will sollte sich auch die Mühe machen die Zuchten zu besuchen, mit dem angegebenen Verein der Zucht Kontakt aufzunehmen. Dieser Verein beantwortet auch alle Fragen zum betreffenden Züchter.

Nicht die Rasse ist das Problem, das Probleme sind die Menschen die ohne überlegen und ohne sich zu informieren Geschichten in die Welt setzen, nachplappern und auch noch  daran glauben! Jeder seriöse ZüchterIn ist bereit einen Interessenten voll und ganz über die Vor- und Nachteile seiner Rasse zu informieren.

Text  von Leo Imboden 52 Saas-Fee 10. August 2008
www.perserzucht.ch Tel. 079 312 6 312 



Die Perserkatze (persisch گربه ) zählt zu den ältesten und populärsten Rassekatzen. Perserkatzen teilen sich mit exotischen Kurzhaarkatzen und Colourpoints einen gemeinsamen Standard. Unterschiede weisen sie nur in Felllänge, -textur und in der -farbe auf. Perserkatze
Inhaltsverzeichnis[Verbergen]1 Charakter und Grundzüge 2 Herkunft 3 Aussehen/Standard 4 Siehe auch 5 Literatur 6 Weblinks

Charakter und Grundzüge [Bearbeiten]

Sie ist sehr ruhig, zurückhaltend, zuverlässig und mit mäßig ausgeprägtem Freiheitsdrang, somit sind die Perser auch gut ohne Freilauf zu halten. Es ist sogar von Vorteil, da diese Rasse sehr schnell zu Verfilzungen und Knötchen neigt. Deshalb gehören sie auch zu den pflegeintensivsten Rassen. Eine regelmäßige Fellpflege erfordert viel Zeit und Geduld, alle zwei bis drei Tage wird die Fellpflege empfohlen. Sie schätzen, wie die meisten Katzen, Streicheleinheiten in Maßen, sie sind auch sehr verschmust, aufgezwungene Liebesbezeugungen können zu ablehnendem Verhalten führen. Die Perser gibt es in vielen verschiedenen Farben und Zeichnungen (SchattWangen voll

Nase kurz, breit, mit deutlichem Stopp. Der Stopp muss zwischen den Augen sein, er darf weder oberhalb des oberen Augenlids noch unterhalb des unteren Augenlids platziert sein. Der Nasenrücken, wie auch der Nasenspiegel müssen breit sein. Nasenlöcher sind gut geöffnet, um einen ungehinderten Durchfluss der Luft zu ermöglichen. Es gibt aber auch Züchter, die den alten Typus mit langer Nase bevorzugen (ist einfach Geschmacksache)(lange Nase entspricht, jedoch nicht den Zuchtrichtlinien).

Kinn stark

Kiefer breit und kräftig

Ohren Klein, weit auseinanderliegend und niedrig am Kopf platziert. Die Spitzen sollten abgerundet sein. Schön sind lange Ohrbüschel.ierungen).

Herkunft [Bearbeiten]

Der Ursprung dieser Rasse liegt in einer Kreuzung zwischen Angora und persischen Langhaarkatzen. Die ersten Perser sind mit dem heutigen keinesfalls zu vergleichen. Sie erinnerten vom Typ eher an die Maine Coon. Über die Jahre wurde die Katze kleiner, kürzer, der Kopf runder und flacher, das Fell immer üppiger mit immer mehr Unterwolle. Um 1970 wurden in Amerika viele Massenzuchten aufgebaut. Sehr zum Nachteil der Rasse, da viele nicht gewünschte Veränderungen durch den Verkauf der Katzen auch nach Europa kam. Seit ca. 20 Jahren ist es vielen gewissenhaften Züchtern gelungen, typvolle, dem Rassestandard entsprechende, aber kerngesunde Perser zu züchten. Seitdem widmen sich auch einige Züchter neuen Farbschlägen wie chocolate und lilac. 1933 wurden in einem der europagroßen Katzenverbände die Rasse „Exotik Shorthairs“ anerkannt. Sie entspricht im Typus und Charakter der Perser, nur zeigt sie ein kurzes Teddybären-Fell. Viele Liebhaber der Rasse, die auf das typische Kindsgesicht nicht verzichten wollen, finden hier eine Artverwandte Rasse, bei der die Fellpflege um vieles leichter ist.

Aussehen/Standard

Standard der Perserkatze bei der FIFe (es kann Abweichungen in den verschiedenen Vereinen geben)

Körperbau Groß – bis mittelgroß, gedrungener Körper auf niedrigen, kurzen und stämmigen Beinen mit runden Pfoten. Zwischen den Zehen sind Haarbüschel erwünscht. Die Brust und Schulter einer Perserkatze sollte breit, muskulös und massiv sein.

Kopf/Form rund und massiv, gut proportioniert, sehr breiter Schädel Stirn gerundet!

Kopieren und Textübernahme nur mit sonder Erlaubnis vom Textverfasser!

Anregungen zu diesem Text nimmt entgegen E-Mail perserzucht@bluewin.ch